Die letzten 2 Wochen

Einiges war los über Weihnachten und Silvester…

Angefangen hat unsere Tour am 20.Dezember. Wir ( Nina, Alena, Steffi und Ich) sind schon früh morgens nach Kampala gefahren um am ersten Viva con Agua Uganda Treffen teilzunehmen. Versammelt haben sich einige Leute, die meisten kannten Viva con Agua schon von der „BLU UGA“ Projektsreise vor zwei Jahren. VcA Uganda steht in den Startlöchern und soll genau wie in Deutschland durch Kunst, Musik und Sport auf die Wasserproblematik im eigenen Land aufmerksam machen und Spenden für Wasserprojekte generieren. Wie ich finde genau der richtige Ansatz um einen kleinen Beitrag gegen die Abhängigkeiten zwischen „Geberländern“ und „Nehmern“ und „ reicher Norden hilft armen Süden“ zu leisten.

Insgesamt waren Steffi, Alena und ich dann eine Woche in Kampala und haben ein typisches Touriprogramm gemacht. Im Schnelldurchlauf: National Museum, Gaddafi National Mosque, Bahai Tempel, Buganda Kingdom Palace, und zwei Kathedralen.

An Weihnachten haben wir erst Alenas Freund, Max, am Flughafen abgeholt und waren dann bei Nobert eingeladen (Siehe vorheriger Beitrag).

Am 26. sind wir dann von Kampala nach Entebbe gefahren. Für diese eigentlich kurze Strecke haben wir wegen viel Verkehr ungefähr 2 Stunden gebraucht, obwohl der Taxifahrer ( die Matatus, also Minibusse, werden als Taxis bezeichnet) jede Abkürzung von der Hauptstraße genommen hat.

Im Entebbe Backpackers haben wir dann am „Boxing Day“ Arsenal geschaut.

Am nächsten morgen ging es weiter auf die Ssese Islands im Victoriasee. Die eigentliche Fähre ist wohl schon länger kaputt, stattdessen fährt ein größeres Boot als Ersatz. Nach 5 Stunden Fahrt erreichten wir dann Kalangala auf der Insel Bulana. Die Insel ist sehr schön und es gibt viele Vögel, Wälder und Strände. Einziger Nachteil ist, das man wegen Bilharziosegefahr nicht schwimmen sollte.

Auf der Insel haben wir dann gemütlich in meinen Geburtstag reingefeiert. An diesem sind wir dann auf „Virgin Island“ gefahren, eine winzige und nahezu unberührte Insel eine ¾ stunde von der Hauptinsel entfernt. Dort gibt es außer ein paar Hängematten und Liegen nichts. Dort haben wir uns kurz erholt und sind dann mit dem Boot noch einmal um die ganze Insel gefahren und dann dem Sonnenuntergang entgegen zurück.

Am nächsten Tag haben Steffi und ich eine kleine Paddeltour gemacht und mussten ganz schön schnaufen als es an den Rückweg ging. Dies war auch schon der letzte Tag auf der Insel und tags darauf ging die Ersatzfähre um 8 Uhr morgens richtung Entebbe. Von dort ging die Reise weiter nach Kampala ( weil circa jede Reise innerhalb Ugandas über Kampala geht) und dann nach Jinja, an der Quelle des Nils.

Glücklicherweise haben wir auch dort eine schön Unterkunft gefunden, nämlich das Nile River Camp direkt am Nil.

Dort wird auch Rafting angeboten und nachdem wir mehrmals begeisterte Berichte gehört hatten, wollten wir am 31. unsere eigenen Erfahrungen machen und den Jahresabschluss würdigen.

Das ist dann auch wirklich gelungen: Mit Livejacket und Helm ausgestattet stürzt man sich auf einem Raftingschlauchboot mit einem Guide durch die Fluten und versucht nicht umzukippen. Ab und zu ist uns das auch gelungen, die anderen Male wurden wir von den Rettungskajaks und „Safety-boats“ wieder eingesammelt.

Auf dem perfekt organisierten Trip wurden wir zwischendurch mit unserer Sonnencreme, Ananas und Keksen versorgt.

Nach 7 Stromschnellen und etwa 3 Stunden auf dem Fluss, war der Spaß vorbei und wir waren froh, dass wir alle heil und glücklich das Buffet und das „Nile Special“ aus der Brauerei in Jinja genießen konnten.

Am Silvesterabend fand in unserem Camp eine Bierolympiade statt und um Mitternacht gab es ein Minifeuerwerk in der Ferne zu beobachten.

Die restlichen Tage in Jinja waren voller Entspannung, Hängematten und schwimmen im Nil.

Am 3. Januar sind wir dann wieder über Kampala zurück nach Fort Portal gefahren. Dort wurde ich nochmal von einer Geburtstagstorte überrascht! Lieben Dank!

IMG_8853

Hier steht jetzt wieder die Arbeit und der Alltag an, allerdings auch nicht so lange, da nach zwei Wochen schon unser Zwischenseminar bei Entebbe stattfinden wird.

————–

Zum Schluss noch ein Lesetipp: “You are most welcome” – Flüchtlinge in Afrika

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s