Do you know the meaning of TIA ?

Gestern war ein langer und ereignisreicher Tag und so will ich mal wieder einen Blogeintrag schreiben. Das dies nicht mehr so häufig vorkommt, liegt wohl daran, dass ich mich gut eingelebt habe und nicht mehr alles neu ist.

Am frühen Morgen ging es los zum Kihingami Wetland, wo Kabarole Tours eine Schule unterstützt, die Tourguides und -fahrer ausbildet. Dort habe ich die Guides von Kabarole Tours getroffen und wir haben Fahrräder aus dem Auto geladen. Wir warteten nämlich auf eine Gruppe von Touroperatorn, für die eine Fahrradtour durch die Teeplantagen und ein Besuch der Teefabrik geplant war. Diese Tour ist eine von den vielen von Kabarole Tours angebotenen Touren und sollte mir dieser Aktion weiter beworben werden bzw. auch als Vorbild für die anderen Akteure in diesem Bereich dienen.

Es ist scheinbar ein Trend, das die Touristen die Gegend nicht nur zu Fuß erwandern wollen, sondern auch mit dem Fahrrad.

Nach kurzer Zeit hatten wir die Fahrräder, die schon am Vortag auf Vordermann gebracht und geputzt wurden, parat gestellt, die Strecke einmal kurz abgefahren und warteten auf die Ankunft der Gäste. Diese verzögerte sich aber erheblich und so verbrachten wir den ganzen Vormittag mit warten. Ich hab mich ein bisschen mit den Schülern der Schule ausgetauscht, die mit mir Rutooro geübt haben und mir unbedingt die Umgebung zeigen wollten. Auch nach dem Mittagessen kamen die Gäste noch nicht und es fing heftig an zu regnen, wie meistens zu dieser Zeit. Als ich dann schon lange nicht mehr damit gerechnet hatte, kamen die Gäste doch noch und wir fuhren mit zwei Gruppen zweimal durch die Teefelder. Joel und Brian haben über den Teeanbau und -verarbeitung berichtet, ich habe Fotos von der Tour gemacht.

Auch wenn es recht nass und schmutzig war haben mir die Touren großen Spaß gemacht. Die Gäste sind dann weiter ins Guesthouse von Kaborole Tours gefahren, wo sie übernachten.

Auf dem Rückweg per Anhalter saßen wir dann zu neunt im Auto ( 3 vorne und 6 auf der Rückbank) und Robert, der für die Fahrräder zuständig war, fragte mich: „Do you know the meaning of T-I-A ?“

„This is Africa!“

So hat sich der anfangs recht lahme Tag doch noch zu einem guten entwickelt und ich kam erschöpft aber glücklich zuhause an.

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