Rutooro, Francis und Fussball

Letzte Woche hat unser Rutooro-Kurs angefangen. Wir wollen ja die lokale Sprache auch lernen und nicht immer durch unser Englisch auffallen. Damit kommt man zwar ohne Probleme zu Recht, doch allein die einfachen Begrüßungsformen, die ich bisher genutzt habe, führen aus meiner Sicht dazu, dass man in vielen Situationen anders wahrgenommen wird und sich von dem allgemeinen Muzungu*-Tourist abhebt, der nur für kurze Zeit hier unterwegs ist.

Vor etwas mehr als einer Woche habe ich Francis getroffen. Francis kenne ich von der Ugandareise 2012, damals hat er auf der Lodge gearbeitet, die Paulinus aufbaut. (Mehr zu der Reise vor zwei Jahren habe ich übrigens bei „About“ geschrieben.) Mittlerweile arbeitet Francis in der Nähe von Fort Portal in einem Wildlife Reservoir und als Paulinus meine ugandische Nummer an ihn weitergegeben hatte, hat er sich direkt bei mir gemeldet. Am Freitag vor einer Woche, als er dann in Fort Portal war, hat er mich wieder angerufen und stand 10min später vor dem Büro von Kabarole Tours. Wir waren beide ziemlich gerührt und erfreut uns wiederzusehen. Wir haben uns kurz ausgetauscht und ich denke, ich werde ihn in nächster Zeit öfters sehen und vielleicht schon bald besuchen. Leider habe ich es verpasst ein Bild von uns beiden zu machen, das hole ich dann nach.

Wenn das Wetter mitspielt gehe ich jetzt auch regelmäßig Fußball spielen. Fußballschuhe habe ich besorgt. Leider regnet es ja jeden Tag und meistens um die Zeit, zu der das Fußballspielen angesetzt ist.

So, und bei Regen und Langeweile zuhause hab ich mich ein bisschen photographisch ausgetobt. Leider war ich letzte Woche öfters krank zuhause, hab wohl was falsches gegessen und erkältet war ich auch noch. Passiert!

Mir geht es weiterhin gut und ich hab eine gute Zeit,

liebe Grüße

Johannes

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*   „Muzungu“ ist das Wort für Weiße/r , damit wird man häufig angesprochen. Je nach Verwendung, ist das komisch bis lustig. Viele Kinder, besonders außerhalb der Stadt, freuen sich und winken wenn sie einen Muzungu erblicken, meistens kommt ein „How are you?“ hinterher.

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