Together we count

 

Anzeige in der "New Vision" vom 04.09
Anzeige in der “New Vision” vom 04.09

Seit dieser Woche ist unsere WG offiziell Teil der ugandischen Volkszählung. Dazu kamen am Dienstag zwei Frauen, um ihren Besuch am nächsten Tag anzukündigen und zu fragen, wann alle zuhause sind. Am Mittwoch kam dann eine der Beiden wieder und hat uns gezählt – 4 Personen, nicht aus Uganda.

Außerdem hat sie viele Fragen gestellt, die zwar auf den ersten Blick komisch wirken, genauer betrachtet allerdings von großem Interesse für die ugandische Regierung und die Auswertung sind.

Haupteinkommen?

Seid ihr verwandt?

Hauptbeschäftigung?

Wie viele Handys?

Leben beide Elternteile noch?

Habt ihr ein Moskitonetz?

Habt ihr euch es selbst gekauft?

Wie viele Laptops?

Habt ihr in letzter Zeit Geschenke von Verwandten außerhalb Ugandas erhalten?

Religion?

Wie kocht ihr?

Habt ihr eine Wasserleitung direkt ins Haus?

Der Zensus sollte eigentlich schon 2012 durchgeführt werden, wurde dann aber zweimal nach hinten verschoben. Die gesammelten Daten dienen der Planung und Überprüfung unter anderem von Entwicklungsprogrammen und von staatlichen Dienstleistungen.

Die letzte Volkszählung in Uganda fand 2002 statt.

Zum Abschluss zeichnete die Frau in bester Sternsinger-Tradition ein paar Zahlen an unsere Tür, vermutlich um anzuzeigen, dass dieser Haushalt schon gezählt wurde.

Quelle: allafrica.com

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